Seniorenbeirat für Jüchen

Rosi Brucjmann, Heidemarie Niegeloh, Holger Tesmann (v.l.n.r.)

Rosi Bruchmann, Heidemarie Niegeloh, Holger Tesmann (v.l.n.r.)


Auf Initiative von Ratsmitglied Rosi Bruchmann beschäftigte sich die SPD Ratsfraktion mit der Frage, welche Bedeutung ein Seniorenbeirat in der Gemeinde haben könnte. Als sachverständiger Gast war Heidemarie Niegeloh eingeladen, Vorsitzende im SPD Ortsverein Meerbusch, die über den Aufbau und die Tätigkeit des dortigen, seit vier Jahren erfolgreich wirkenden Seniorenbeirats einen Erfahrungsbericht gab.

In NRW arbeiten auf kommunaler Ebene inzwischen 164 Seniorenvertretungen (www.lsv-nrw.de). Sie sind parteipolitisch, verbandlich und konfessionell unabhängig und haben das Ziel, die Lebensinteressen und -probleme älterer und alter Menschen aufzugreifen und in die Kommunalpolitik zu vermitteln. Eine Seniorenvertretung wird daher auch mit Beschluss des Rates konstituiert und ist informativ und beratend für ihn und seine Ausschüsse tätig. Damit ergänzt sie vorteilhaft Aktivitäten und Hilfestellungen für ältere Menschen, wie sie z.B. ein Seniorennetzwerk organisiert.

Die SPD Ratsfraktion wird ein Konzept für den Aufbau eines Seniorenbeirats in Jüchen erarbeiten. Dazu sind viele Gespräche zu führen, nicht nur im politischen Raum, sondern vor allem mit sozialen Institutionen, um für eine spätere Initiative in den Gemeindegremien den Boden vorzubereiten. Auf breiter Basis soll für eine Einrichtung geworben werden, mit der die aktive Teilhabe gerade älterer Menschen an der Kommunalpolitik gefördert wird.

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