- SPD-Kreistagsabgeordneter Wolfgang Kaisers: Baubeginn an der „Schaaner Kreuzung“ noch vor den Sommerferien 2027

SPD-Kreistagsabgeordneter Wolfgang Kaisers (rechts) und der Schaaner Hans-Josef Schneider an der „Schaaner Kreuzung“. (Foto: SPD Jüchen) Der seit Langem geforderte Umbau der „Schaaner Kreuzung“ soll noch vor den Sommerferien 2027 beginnen. Dieses positive Nachricht brachte der SPD-Kreistagsabgeordnete Wolfgang Kaisers aus der jüngsten Sitzung des Mobilitätsausschusses im Rhein-Kreis Neuss mit. Damit rückt die Umgestaltung des Unfallschwerpunkts an der B59 zu einem Kreisverkehr in greifbare Nähe: sehr zur Freude der Bürgerinnen und Bürger in den umliegenden Orten – wie in Schaan, wo das langjährige SPD-Ratsmitglied Hans-Josef Schneider bereits seit vielen Jahren für eine Entschärfung der unfallträchtigen Kreuzung kämpft.
Über Jahrzehnte bereitet der Knotenpunkt von B59, Kreisstraße 19 und der Verbindung nach Schaan allen Verkehrsteilnehmern großes Kopfzerbrechen. Reichlich Verkehr, hohe Geschwindigkeiten und unübersichtliche Verhältnisse machen das Abbiegen für Fahrzeuge ebenso zum Wagnis wie das Überqueren der Kreuzung für Radfahrende und Fußgänger.
Abhilfe soll hier ein Kreisverkehr schaffen, über dessen Umsetzung seit Längerem Konsens zwischen den Beteiligten Stadt Jüchen, Rhein-Kreis Neuss und Straßen.NRW besteht. Die Umsetzung zieht sich jedoch – nicht zuletzt wegen komplizierter Grundstücksfragen – aus Sicht der Anwohnerinnen und Anwohner quälend lange hin.
Der SPD-Kreistagsabgeordnete Wolfgang Kaisers ist mit dem Thema nicht allein als Jüchener Kommunalpolitiker befasst. Kaisers fungiert außerdem als Vorsitzender des VdK-Ortsverbands Jüchen und begutachtete in dieser Eigenschaft bereits im Jahr 2022 die Barrierefreiheit der geplanten Lösung. Denn dies war eine Voraussetzung, um Fördergelder für den neuen Kreisverkehr beantragen zu können.
Da seitdem wieder bereits vier Jahre ins Land gegangen waren, erkundigte sich Wolfgang Kaisers jetzt im Mobilitätsausschusses des Rhein-Kreises Neuss nach dem Sachstand des Projekts. Die Fachleute in der Kreisverwaltung hatten frohe Kunde auf seine Fragen parat: Zurzeit wird die Ausschreibung erarbeitet, die Anfang 2027 veröffentlicht werden soll. Noch vor den nächsten Sommerferien sollen dann die Bauarbeiten endlich starten.
„Damit rückt die dringend notwendige Entschärfung dieses gefährlichen Unfallschwerpunkts in greifbare Nähe“, kommentiert der Kreistagsabgeordnete Wolfgang Kaisers die aktuelle Entwicklung. Der Schaaner SPD-Lokalpolitiker Hans-Josef Schneider pflichtet ihm bei: „Seit Jahrzehnten drängen die Menschen in Schaan und den anderen umliegenden Orten auf einen Umbau dieser Kreuzung. Es werden für uns alle Feiertage, wenn im kommenden Sommer endlich die Bagger rollen.“
- Am 27. Oktober: Dirk Moldenhauer von den Varius Werkstätten zu Gastbeim „Talk auf dem Roten Sofa“

„Der Mensch steht im Mittelpunkt“: Diesen Satz aus dem Unternehmensleitbild wird Dirk Moldenhauer am 27. Oktober beim kommenden „Talk auf dem Roten Sofa“ mit Leben füllen. Der Fachbereichsleiter der Varius Werkstätten verantwortet an der Neusser Straße die Abteilungen Gastronomie und Textilservice, in denen zahlreiche Menschen mit Behinderung einen modernen Arbeitsplatz finden. In der ursprünglich für Mai geplanten und jetzt nachgeholten Veranstaltung, die um 19 Uhr im „Roten Salon“ der SPD Jüchen an der Odenkirchener Straße 26 beginnt, steht selbstverständlich das Thema Inklusion im Fokus. Darüber hinaus plaudert Dirk Moldenhauer aber auch über private und persönliche Ansichten. Gäste heißen wir bei diesem „Talk auf dem Roten Sofa“ wie üblich herzlich willkommen.
Schon seit mehr als 60 Jahren schaffen die Varius Werkstätten Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung, die Teilhabe ermöglichen und Perspektiven eröffnen. Zugleich sind die zur Lebenshilfe Rhein-Kreis Neuss gehörenden Varius Werkstätten seit ebenso langer Zeit ein zuverlässiger Partner für Unternehmen und Auftraggeber. Fachliche Kompetenz verbinden sie mit sozialer Verantwortung – unter dem Auftrag, Menschen mit Behinderung die Integration in die Arbeitswelt und in das soziale Umfeld zu ermöglichen.
Seit rund zwei Jahren sind die Varius Werkstätten – neben Betriebsstätten in Grevenbroich und Rommerskirchen – auch in Jüchen an der Neusser Straße ansässig. Zum Standort zählen dabei ein Bistro und ein Unverpacktladen, der Textilservice und die „Kochwerk“ genannte Großküche. Da hier Angebote für alle angeboten werden, heißt diese Betriebsstätte „Varius Für Dich“. Insgesamt etwa 60 Mitarbeitende mit und ohne Behinderung arbeiten hier unter der Verantwortung von Fachbereichsleiter Dirk Moldenhauer. Der 55-Jährige wechselte vor zwei Jahren zu den Varius Werkstätten, nachdem er zuvor über 20 Jahre die Kantine einer Behörde in Düsseldorf geleitet hatte. Breiten beruflichen Hintergrund brachte er ohnehin mit in seine neuen Aufgaben, ist er doch gelernter Koch und Küchenmeister und hat sich später in einem betriebswirtschaftlichen Studium weiterqualifiziert.
Welche besonderen Anforderungen und Aufgaben der Arbeitsalltag bei den Varius Werkstätten mit sich bringt, darüber wird Dirk Moldenhauer beim „Talk auf dem Roten Sofa“ am Dienstag, 27. Oktober ebenso erzählen wie über seine Hobbys und seine privaten Einsichten. Gäste und ihre Fragen sind dabei selbstverständlich gern gesehen und willkommen. Wegen der begrenzten Zahl an Sitzplätzen im „Roten Salon“ bitten die Verantwortlichen der SPD Jüchen um eine kurze Anmeldung: telefonisch bzw. per WhatsApp unter 0151 70 11 21 62 oder per E-Mail an norbert.john@spd-juechen.de oder anna.strohbach@spd-juechen.de. Für Getränke und kleine Snacks ist bei der Veranstaltung gesorgt.
- SPD schlägt fraktionsübergreifendes Projekt „Gemeinsam für einen zukunftsfähigen Haushalt“ vor
Die Lage der Haushalte vieler Städte und Gemeinde ist dramatisch: Im kommenden Jahr wird fast die Hälfte der Kommunen in Nordrhein-Westfalen in die Haushaltssicherung rutschen. Auch Jüchen droht eine derartige Entwicklung. Deshalb schlägt die örtliche SPD ein fraktionsübergreifendes Projekt „Gemeinsam für einen zukunftsfähigen Haushalt“ vor. Darin sollen die im Jüchener Rat vertretenen Parteien sowie Bürgermeister und Verwaltung zusammenarbeiten, um gemeinsam tragfähige Lösungen für die nachhaltige Sicherung der finanziellen Handlungsfähigkeit der Stadt Jüchen zu entwickeln. Einen entsprechenden Antrag bringt die SPD-Fraktion in die nächste Ratssitzung am 15. Oktober ein.
Bereits für das laufende Jahr entwickeln sich die städtischen Jüchener Finanzen schlechter als erwartet. Noch deutlicher wird die Misere mit dem Haushalt 2027, der in der kommenden Ratssitzung eingebracht werden soll: Nach derzeitigem Stand stellt sich die finanzielle Situation so dar, dass Jüchen keinen genehmigungsfähigen Haushalt für 2027 aufstellen kann und ein Haushaltssicherungskonzept vorlegen muss.
Nach Auffassung der SPD sind daher Rat und Verwaltung in gleicher Weise und gemeinschaftlich gefragt, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert John: „Die Lage ist derart ernst, dass wir uns keine Alleingänge oder taktische Spielchen leisten dürfen. Vielmehr müssen der Rat in seiner Gesamtheit sowie die Verwaltung mit dem Bürgermeister an der Spitze in kollektiver Verantwortung alles daran setzen, dass wir die notwendige Haushaltskonsolidierung als gemeinsame Aufgabe begreifen und entsprechend handeln. Es muss unser aller Aufgabe sein, tragfähige Lösungen zu entwickeln, um die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt Jüchen langfristig zu sichern. Dies wird auch weitreichende Entscheidungen und Zumutungen für die Bürgerinnen und Bürger bedeuten. Wenn wir im Rat darüber Konsens herstellen, werden wir unserer Verantwortung für unsere Heimatstadt gerecht. In anderen Kommunen haben derartige fraktionsübergreifende Initiativen gute Ergebnisse erzielt. Wir sind guter Dinge, dass dies auch in Jüchen möglich ist.“
Dem Vorschlag der SPD zufolge gehören dem Projekt „Gemeinsam für einen zukunftsfähigen Haushalt“ neben dem Bürgermeister und den zuständigen Mitarbeitenden der Verwaltung jeweils zwei Vertreterinnen und Vertreter aller im Rat vertretenen Fraktionen an. Die Partei bittet den Bürgermeister in ihrem Antrag, zeitnah einen Vorschlag für die organisatorische Ausgestaltung, die Arbeitsweise und den Zeitplan des Projekts vorzulegen.
In gemeinschaftlicher Arbeit sollen dann in den kommenden Wochen und Monaten die finanzielle Ausgangslage der Stadt und die Ursachen der Haushaltsentwicklung gemeinsam analysiert, mögliche Konsolidierungsmaßnahmen entwickelt und bewertet sowie Prioritäten für die künftige Haushaltswirtschaft herausgearbeitet werden.
Ferner sollen im Projekt Einsparpotenziale ebenso wie Möglichkeiten zur Verbesserung der Ertrags- und Einnahmesituation erarbeitet und deren Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger, die örtliche Infrastruktur und die Zukunftsfähigkeit der Stadt aufgezeigt werden.
Das Projekt bleibt dabei eng in die städtischen Gremien eingebunden: Während der Haupt- und Finanzausschuss regelmäßig Berichte erhält, bleibt die letzte Entscheidung in allen Fragen des Haushalt beim Stadtrat.
SPD-Fraktionsvorsitzender Norbert John: „Die schlechte Haushaltssituation in Jüchen wird überwiegend durch Faktoren bestimmt, die nicht durch die Stadt zu beeinflussen sind. Bund und Land lassen uns seit Jahren im Stich, denn sie schieben uns Ausgaben zu, ohne für die entsprechende Finanzierung zu sorgen. Dennoch fragen wir als SPD-Fraktion nicht ,Wer ist schuld?‘. Wir möchten vielmehr gemeinsam mit allen Fraktionen im Rat der Stadt Jüchen Verantwortung für einen zukunftsfähigen Haushalt übernehmen.“
- Jüchener SPD-Fraktion wählt neuen Vorstand

Der neugewählte Vorstand der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Jüchen (von links): Sven Huppertz, Norbert John, Fabian Koglin und Dagmar Kaisers. Nach dem plötzlichen Tod ihres stellvertretenden Vorsitzenden und langjährigen Fraktionsmitglieds Ralf Pritzke musste die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Jüchen ihren Vorstand neu wählen und vervollständigen. Dem weiterhin amtierenden Fraktionsvorsitzenden Norbert John stehen nun Fabian Koglin, Sven Huppertz und Dagmar Kaisers als Stellvertreter zur Seite. Im Stadtrat nimmt Heinz Kiefer als neues Ratsmitglied für die SPD den Platz von Ralf Pritzke ein.
Erst im vergangenen September hatte sich die neue, auf elf Köpfe angewachsene Ratsfraktion der Jüchener SPD konstituiert und ihren Vorstand für die begonnene Ratsperiode gewählt. Der vollkommen unerwartete und schockierende Tod des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Ralf Pritzke erzwang nun eine Neuwahl, mit dem der Vorstand wieder vollständig wurde.
Vorsitzender der SPD-Fraktion bleibt wie bisher Norbert John – der Otzenrather steht der Fraktion seit Anfang 2023 vor. Zum neuen 1. stellvertretenden Vorsitzenden wurde Fabian Koglin aus Hochneukirch gewählt, zum 2. Stellvertreter Sven Huppertz aus Stessen, die beide bisher schon dem Fraktionsvorstand in anderer Funktion angehörten. Neu in das Gremium gewählt wurde Dagmar Kaisers aus Jüchen, die den Posten der 3. stellvertretenden Vorsitzenden einnimmt. Alle Wahlen erfolgten dabei einstimmig.
Das Ratsmandat des verstorbenen Ralf Pritzke wird von einem weiteren Gierather übernommen: Heinz Kiefer rückt von der Reserveliste nach und gehört jetzt als SPD-Vertreter dem Jüchener Stadtrat an.
Fraktionsvorsitzender Norbert John: „Wir werden die Arbeit im Fraktionsvorstand ganz im Sinne von Ralf Pritzke fortsetzen. Ich freue mich, dass wir mit einer gesunden Mischung aus jungen und erfahrenen Mitgliedern in Vorstand und Ratsfraktion kraftvoll und ideenreich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger arbeiten können.“
- Landtagskandidatin Chantal Messing ist am 6. Juli zu Gast beim „Talk auf dem Roten Sofa“

Chantal Messing, SPD-Kandidatin im Landtagswahlkreis 47, ist am 6. Juli zu Gast beim „Talk auf dem Roten Sofa“. (Foto: Mara Troeger) Die Landtagswahl im kommenden Jahr wirft ihre Schatten voraus. Im Wahlkreis 47, zu dem große Teile von Jüchen zählen, hat die SPD Chantal Messing als Kandidatin nominiert. Ihre Visitenkarte gibt die 43-Jährige beim nächsten „Talk auf dem Roten Sofa“ ab: Am Montag, 6. Juli ist Chantal Messing um 19 Uhr im „Roten Salon“ der SPD Jüchen an der Odenkirchener Straße 26 zu Gast. Im Gepäck hat sie dabei ihre privaten, beruflichen und politischen Erfahrungen: Als Diplom-Finanzwirtin liegen ihr Wirtschaft und Finanzen am Herzen, als verheiratete Mutter von drei Kindern stehen ihr die Themen Familie und Bildung nahe – und als stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD-Frauen ist Chantal Messing Gleichstellung besonders wichtig. Mehr als genug Gesprächsstoff für den „Talk auf dem Roten Sofa“, zu dem die SPD Jüchen wie immer Gäste herzlich willkommen heißt.
„Als Kind einer Arbeiterfamilie sind Chancengleichheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt für mich mein innerer Antrieb. Mit meiner jahrzehntelangen Erfahrung in der Finanzverwaltung NRW und tiefer kommunalpolitischer Verwurzelung im Rhein-Kreis Neuss trete ich an, um unser Zuhause im Landtag stark zu vertreten. Für solide Finanzen, die unsere Zukunft sichern, für echte Entlastung von Familien und für ein gerechtes Nordrhein-Westfalen.“ Chantal Messing hat klare Vorstellungen davon, was sie als Abgeordnete im NRW-Landtag umsetzen möchte, sollte sie im kommenden April bei der Landtagswahl erfolgreich sein. Beste Voraussetzungen bringt sie mit, denn privat wie beruflich steht die Meerbuscherin mitten im Leben.
Die gebürtige Kölnerin absolvierte ein Duales Studium zur Diplom-Finanzwirtin (FH) und arbeitet seit über 20 Jahren im gehobenen Dienst der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen – mit ausgewiesener Expertise in Steuer- und Finanzrecht sowie der Steuergerechtigkeit als Herzensangelegenheit. Ebenso lange ist sie politisch tätig, zunächst in Köln, inzwischen in ihrer Heimatstadt und weit darüber hinaus. Denn Chantal Messing hat sich unter anderem als Initiatorin eines Initiativantrags „Verbotsverfahrensprüfung gegen die Partei Alternative für Deutschland” auf dem SPD-Bundesparteitag einen Namen gemacht. Weiterhin wurde sie im vergangenen Jahr zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD-Frauen gewählt, nachdem sie zuvor bereits den Vorsitz der SPD Meerbusch übernommen hatte.
Trotz ihrer beruflichen und politischen Aufgaben steht für Chantal Messing die Familie im Mittelpunkt, zu der neben Ehemann auch drei Kinder gehören. Die Herausforderungen, denen sich Familien gegenübersehen, haben für die 43-Jährige die logische Konsequenz, dass Familien- und Bildungspolitik für sie eine Hauptrolle spielt. Hierbei befindet sich die Landtagskandidatin im Einklang mit Jochen Ott, der kürzlich zum Spitzenkandidaten der SPD für die NRW-Landtagswahl nominiert wurde.
Über die vielen Facetten ihres Berufs- und Politiklebens wird Chantal Messing beim „Talk auf dem Roten Sofa“ am Montag, 6. Juli ebenso erzählen wie über ihre Hobbys und private Einsichten. Gäste und ihre Fragen sind dabei selbstverständlich gern gesehen und willkommen. Wegen der begrenzten Zahl an Sitzplätzen im „Roten Salon“ bitten die Verantwortlichen der SPD Jüchen um eine kurze Anmeldung: telefonisch bzw. per WhatsApp unter 0151 70 11 21 62 oder per E-Mail an norbert.john@spd-juechen.de oder anna.strohbach@spd-juechen.de. Für Getränke und kleine Snacks ist bei der Veranstaltung gesorgt.





