Lässt sich das KV-Terminal wirtschaftlich betreiben?

Exkursion KV-Terminal Wuppertal

Exkursion KV-Terminal Wuppertal

Mitglieder der SPD-Fraktion besichtigten das KV-Terminal in Wuppertal-Langerfeld. Am Mittwoch-Abend, dem 8. Oktober 2014 stand der Leiter des Terminals in Wuppertal der Delegation Frage und Antwort. Hintergrund dieser Exkursion sind die Pläne der Gemeinde Jüchen ein Terminal für den kombinierten Verkehr (Schiene und Straße) in Jüchen zu errichten. Dieses Vorhaben stößt bei Anwohnern auf Skepsis, da mit einer größeren Verkehrs- und Lärmbelastung zu rechnen sei.

Nach der Besichtigung des Terminals in Wuppertal-Langerfeld ergeben sich aus der Sicht des stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden, Holger Witting, mehr Fragen als Antworten. „Der Betreiber der Anlage in Wuppertal hat uns klar gemacht, dass der Betrieb einer kleinen Anlage, wie sie in Jüchen angedacht ist, wirtschaftlich nicht möglich ist.“ Auch seien kaum neue Arbeitsplätze durch das Terminal für Jüchen zu erwarten. Warum die Gemeindeverwaltung sich für ein KV-Terminal einsetzt, sei aus heutiger Sicht nicht klar. Viel größer sei die Gefahr, dass eine Anlage errichtet werde, die anschließend zur Industriebrache verkomme, so Witting. Zwar unterstütze die SPD Ziele, wie die wirtschaftliche Entwicklung Jüchens oder den Verkehr von der Straße auf die Schiene zu bekommen, aber dies werde durch ein KV-Terminal in Jüchen wohl kaum erreicht werden.

In Zukunft wird die Fraktion der SPD im Gemeinderat den Planungsprozess weiterhin kritisch begleiten. Geklärt werden müssen wirtschaftliche Fragen sowie die tatsächlichen Ziele, die mit der Errichtung eines KV-Terminals verfolgt werden.

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