Aktuelles aus Jüchen

  • Die SPD Jüchen trauert um Ralf Pritzke

    Die SPD Jüchen trauert um ihr langjähriges Mitglied Ralf Pritzke. Der 59-Jährige starb völlig überraschend im Rahmen eines Krankenhausaufenthalts. Ralf Pritzke war seit über 40 Jahren SPD-Mitglied und gehörte dem Jüchener Stadtrat seit 2009 an. Hier war er in verschiedenen Ausschüssen vertreten und führte seit Jahren den Vorsitz im Umwelt- und Verkehrsausschuss. Nach der Kommunalwahl im vergangenen September wurde der Gierather von der neuen Ratsfraktion zu ihrem stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

    „Die SPD Jüchen und ihre Ratsfraktion verlieren ein sehr aktives Mitglied mit großen Kenntnissen in der Jüchener Kommunalpolitik. Ralf Pritzke hat mit seinem reichen Detailwissen, seinen vielfältigen Verbindungen und seiner Tatkraft viele wichtige Impulse für unsere politische Arbeit gegeben. In unserer neuformierten Ratsfraktion war er als stellvertretender Vorsitzender den jungen, neu hinzugekommenen Ratsmitgliedern ein wertvoller Ratgeber, von dem wir noch viel hätten profitieren können“, würdigt Norbert John, Fraktionsvorsitzender und Co-Vorsitzender der Jüchener SPD, den Verstorbenen.

    John fährt fort: „In erster Linie aber schmerzt der Verlust in menschlicher Hinsicht. Ralf Pritzke war nicht nur stets positiv und humorvoll, er war ein wirklich feiner Mensch. Deshalb trifft dieser Verlust die gesamte SPD Jüchen, aber auch mich persönlich ganz tief. Wir werden Ralf Pritzke sehr vermissen, sein Andenken bleibt jedoch immer in unserer Mitte.“

    Ralf Pritzke hinterlässt seine Frau Beate und die erwachsenen Kinder Katharina und Alexander – der bereits in die politischen Fußstapfen trat und wie sein Vater Mitglied des Jüchener Stadtrats ist.

  • „Talk auf dem Roten Sofa“mit Dirk Moldenhauer von den Varius Werkstätten fällt leider aus

    Wegen eines Todesfalls in der SPD Jüchen müssen wir den für Montag, 11.5. geplanten „Talk auf dem Roten Sofa“ leider absagen. Wir bitten um Verständnis!

    Die Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

  • SPD Jüchen lädt ein zum „1.-Mai-Treff“

    Zum „1.-Mai-Treff“ lädt die SPD Jüchen am Maifeiertag in den „Roten Salon“ an der Odenkirchener Straße 26 ein. Von 11 bis 16 Uhr wollen die Vorstände des Ortsvereins und der Ratsfraktion nicht nur mit den Parteimitgliedern zusammentreffen, sondern allen Jüchenerinnen und Jüchenern für Gespräche zur Verfügung stehen. Mit der Veranstaltung begeht die Jüchener SPD wie in den Vorjahren den „Tag der Arbeit“ und den Geburtstag des „Roten Salons“. Ihr Kommen am Freitag haben dabei auch die beiden designierten SPD-Direktkandidaten für die Landtagswahl, Chantal Messing und Mathias Junggeburth, zugesagt.

    Vor genau drei Jahren, am 1. Mai 2023, eröffnete die SPD als erste Partei in der Jüchener Ortsmitte einen Treffpunkt für Partei und Bürgerschaft. Seitdem hat der „Rote Salon“ an vielen Tagen seine Türen geöffnet – ob für interne Sitzungen und Workshops, für die an vier Tagen in der Woche abgehaltene Bürgersprechstunde oder für den monatlichen „Talk auf dem Roten Sofa“: Mit dem „Roten Salon“ haben die Genossinnen und Genossen ein viel genutztes und mittlerweile weithin bekanntes Zentrum ihrer Parteiarbeit etabliert.

    Den Jahrestag des „Roten Salons“ will die SPD Jüchen nun mit ihren Mitgliedern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern passenderweise am 1. Mai feiern. Von 11 bis 16 Uhr ist an diesem Freitag jedermann an der Odenkirchener Straße 26 herzlich willkommen und eingeladen, mit den Vertretern der SPD ins Gespräch zu kommen. Selbstverständlich stellt die Partei dabei Getränke und einen kleinen Imbiss für die Gäste bereit. Und auch die für die SPD bei der Landtagswahl im nächsten Jahr Kandidierenden sind beim „1.-Mai-Treff“ mit von der Partei: Die frischgewählten Bewerber Mathias Junggeburth (Wahlkreis 46) und Chantal Messing (Wahlkreis 47) werden gegen 11 Uhr im „Roten Salon“ erscheinen.

  • SPD Rhein-Kreis Neuss nominiert Chantal Messing als Landtagskandidatin für den Wahlkreis 47

    Die SPD Rhein-Kreis Neuss hat auf ihrer Wahlkreiskonferenz in Haus Katz in Jüchen Chantal Messing als Kandidatin für die Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2027 im Wahlkreis 47 nominiert.

    Die SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Frank Weckauf (Korschenbroich), Norbert John (Jüchen) und Ulrike Bruckner-Kindsmüller (Kaarst) gratulieren Chantal Messing (rechts) zur Nominierung als Landtagskandidatin für den Wahlkreis 47. (Foto: SPD Rhein-Kreis Neuss)

    Der Wahlkreis 47 umfasst die Städte Kaarst, Korschenbroich, Meerbusch sowie große Teile von Jüchen. Neben der 43-jährigen Meerbuscherin Chantal Messing kandidierte auch der 20-jährige Korschenbroicher Maximilian Simeth, Social-Media-Manager, Mitarbeiter im Landtagsbüro des SPD-Fraktionsvorsitzenden Jochen Ott und Student an der Fernuniversität Hagen.

    Chantal Messing konnte sich mit 31 Stimmen gegen ihren Mitbewerber durchsetzen.

    Die dreifache Mutter ist stellvertretende Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen und setzt ihre politischen Schwerpunkte insbesondere in der Familien- und Finanzpolitik.

    In ihrer Bewerbungsrede betonte Messing die zentrale Bedeutung einer familienfreundlichen Politik: „Als Mutter von drei Kindern weiß ich, dass wenn Familien zu stark belastet sind, auch ein Land nicht funktionieren kann. Deshalb braucht NRW dringend eine neue Agenda für Familien – eine Politik, die ihre Bedürfnisse wieder in den Mittelpunkt stellt.“

    Messing zeigte sich nach ihrer Wahl dankbar und motiviert: Sie freue sich darauf, gemeinsam mit der SPD vor Ort in den kommenden Monaten einen engagierten und inhaltlich starken Wahlkampf zu führen.

    Mit der Nominierung von Chantal Messing setzt die SPD Rhein-Kreis Neuss auf eine erfahrene und klar profilierte Kandidatin, die die Interessen der Menschen im Wahlkreis 47 in den Mittelpunkt ihrer politischen Arbeit stellen will.

  • SPD-Fraktion fordert: Bürgermeister Sieben muss Ratsbeschluss zur Ehrenbürgermeisterwürde beanstanden

    Die SPD-Fraktion im Jüchener Stadtrat fordert Bürgermeister Philipp Sieben auf, den in der jüngsten Ratssitzung von einer Mehrheit gefassten Beschluss zur Verleihung einer Ehrenbezeichnung an den früheren Bürgermeister Harald Zillikens zu beanstanden und dessen Vollzug auszusetzen. Nach Ansicht der SPD ist der Ratsbeschluss rechtswidrig zustande gekommen, da die kurzfristige Aufnahme dieses Punkts auf die Tagesordnung ohne jegliche sachliche Dringlichkeit erfolgte und dadurch die Öffentlichkeit von einer Vorabinformation ausgeschlossen wurde. Da hierdurch eindeutige Bestimmungen der Gemeindeordnung NRW verletzt werden, muss der Ratsbeschluss nach Meinung der SPD durch den Bürgermeister zwingend beanstandet werden.

    „Uns fehlt nach wie vor jedes Verständnis, warum dieser Antrag erst rund 44 Stunden vor der Ratssitzung eingebracht wurde. Dadurch konnte weder die Öffentlichkeit in ausreichendem Maß informiert werden noch konnten wir uns in einer Fraktionssitzung eine fundierte Meinung zu dem Thema bilden“, kritisiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert John die Abläufe rund um die Ratssitzung am 26. März. Initiiert von der CDU hatten die vier Fraktionen von CDU, FDP, FWG und Bündnis 90/Die Grünen einen gemeinsamen Antrag vorgelegt mit dem Ziel, den im vergangenen September abgewählten Bürgermeister Harald Zillikens als „Ehrenbürgermeister“ zu ehren. Ohne inhaltlich auf das Ansinnen einzugehen, hatte die SPD bereits in der Ratssitzung ihre Bedenken gegen die extreme Kurzfristigkeit des Vorgehens geäußert, was zu einer lebhaften Diskussion in dem Gremium führte.

    Nach eingehender Beratung und juristischer Unterstützung fühlt sich die SPD-Fraktion in ihrer ablehnenden Haltung bestätigt: So heißt es in Paragraf 48, Absatz 1 der für alle kommunalen Fragen maßgeblichen Gemeindeordnung NRW, dass die Tagesordnung einer Ratssitzung nur dann in der Sitzung erweitert werden kann, „wenn es sich um Angelegenheiten handelt, die keinen Aufschub dulden oder die von äußerster Dringlichkeit sind.“ Eine gleichlautende Formulierung enthält auch die Geschäftsordnung für den Jüchener Rat. „Eine solche Dringlichkeit können wir bei diesem Antrag beim besten Willen nicht erkennen. Wir hätten darüber ohne Probleme in der nächsten Ratssitzung am 12. Mai beraten und entscheiden können. Dann wäre ausreichend Zeit für die Information der Öffentlichkeit geblieben, die in der Rechtsprechung verdientermaßen einen hohen Stellenwert genießt“, kommentiert SPD-Fraktionsvorsitzender Norbert John. Nach Ansicht der SPD muss Bürgermeister Philipp Sieben daher analog zu Paragraf 54, Absatz 2 der Gemeindeordnung NRW den Ratsbeschluss beanstanden und außer Kraft setzen.

    Für weiteres Unverständnis sorgt bei der SPD darüber hinaus die Tatsache, dass alle Fraktionsvorsitzenden im Jüchener Rat einen Tag vor der Sitzung von der Verwaltung auf die geltenden Bestimmungen zur Erweiterung der Tagesordnung schriftlich hingewiesen wurden. Norbert John: „Die CDU und die mit ihr antragstellenden drei Fraktionen haben sich sehenden Auges in diese Situation manövriert. Sie hätten wissen müssen, dass sie mit ihrem Ansinnen die Gemeindeordnung aushebeln wollen. Aber das Recht ist auch in Jüchen für alle gleich.“

    Um in Zukunft für derartige Ehrungen ein einheitliches Verfahren mit nachvollziehbaren Kriterien zu haben, schlägt die SPD-Fraktion die Schaffung einer „Ehrenordnung“, eventuell ergänzt um eine „Ehrenkommission“, vor. In einem Antrag bittet die SPD-Ratsfraktion die Verwaltung, Richtlinien einer Ehrenordnung für die Stadt Jüchen zu erarbeiten und dem Rat vorzulegen.