Wir für Jüchen
Aktuelle Meldungen
SPD im Rat
SPD im Kreis
SPD im Landtag
SPD im Bundestag
Jusos
AWO
Kontakt
Impressum

Endlich ein Fortschritt : Die Gemeinde Jüchen beschließt eine zeitgerechte Bodenpolitik


22. Oktober 2006
Die SPD Jüchen freut sich über den Erfolg ihrer seit vielen Jahren immer wieder vorgetragenen Forderungen und beharrlichen Überzeugungsarbeit. Endlich wurde eine neue Strategie in der Bodenpolitik der Gemeinde beschlossen. Sie folgt dem Vorbild zahlreicher Kommunen, die ebenso wie Jüchen die Infrastrukturkosten ihrer Entwicklung aus dem Steueraufkommen alleine nicht mehr bezahlen können. Ein solcher Beschluß war angesichts der katastrophalen Lage der Gemeindefinanzen mit rund 40 Mio € Schulden seit Jahren überfällig. Nicht zuletzt auch dem politischen Willen der neuen Verwaltungsspitze ist es zu verdanken, dass der Unwille und die Passivität der absoluten CDU-Mehrheit in dieser Frage aufgelöst werden konnten.

Die Gemeinde schafft mit ihrer Entwicklungsplanung Baurecht und damit einen Markt für Immobilien, an dem sie bislang zwar nicht in Bezug auf die Wertschöpfung, wohl aber mit allen Folgekosten für die Infrastruktur beteiligt war. Von heute an wird die Gemeinde mit einer zeitgerechten Bevorratungskonzeption von Grundstücken unter fairen Bedingungen Teilhaber in diesem Markt und kann ihre damit verbundenen Kosten decken. Eine solche Strategie und Marktgestaltung wird von vielen Nachbarkommunen zum Teil schon seit mehr als 20 Jahren erfolgreich praktiziert.

Der Rat hat sie mit sehr großer Mehrheit beschlossen. Nur die FDP versagte ihre Zustimmung. Hinter mäkeligen Argumenten, die an der Hauptsache vorbeigingen, versteckte sie ihre eigentliche (früher geäußerte ) marktradikale Grundhaltung, die den Grundstückseignern den Profit lässt und den größten Teil der Kosten der Gemeinde aufbürdet.

Wann wird der Entwurf zum Leitbild Jüchen den Bürgern vorgestellt?
Diese Frage wurde von der Bürgermeisterin, Frau Kranz, in der Ratssitzung nur sehr zögerlich beantwortet: Anfang 2007 ! Im Juni wurden Bürgerversammlungen dazu beschlossen. Aber bis heute gibt es noch keine Vorstellung, wie die Bürgerschaft vom Leitbild-Inhalt informiert werden und die Diskussion geführt werden soll. Die Befürchtung, auf diese Weise solle das Leitbild sanft entschlafen und allmählich aus dem Verkehr gezogen werden, wurde von Frau Kranz mit einem kategorischen „Nein!“ beantwortet.

Holger Tesmann

zurück

© SPD.de